Autoren


Freudenthaler
© Marianne A. Boriwiec
Laura Freudenthaler, geboren 1984 in Salzburg. Studium der Germanistik, Philosophie und Gender Studies, lebt in Wien. Die Erzählungen „Der Schädel von Madeleine. Paargeschichten“ erschienen 2014 im Verlag Müry Salzmann. Für ihren 2017 erschienenen Debütroman „Die Königin schweigt“ (Droschl Verlag) erhielt sie den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2018.
Fernbach
© Christian Hehenberger
Sarah-Anna Fernbach studiert – zum großen Entsetzen vieler Slam-KollegInnen – nicht Germanistik. Sarah-Anna ist Linzerin, Linkshänderin und Rechtstudentin, großkotzig und kleinkriminell, Bauchschläferin und Rückenschwimmerin, Aufm-Schlauch-Steherin und Lückenfüllerin. Nachdem sie im Jänner 2016 beim Solaris Poetry Slam in Linz das Rampenlicht der Poesie-Welt erblickte, tourt sie jetzt quer durch Österreich, darf sich seit 2017 Österreichische U-20 Poetry Slam Meisterin nennen und freut sich darüber, so schnell einen Platz in der Slamily gefunden zu haben.
Koehle
© Claudia Rohrauer
Markus Köhle ist Sprachinstallateur, Literaturzeitschriftenaktivist und Papa Slam Österreichs. Kommt aus Nassereith, lebt in Ottakring, veranstaltet seit 2002 Poetry Slams, seit 2003 veröffentlicht er Bücher. Zuletzt: „Slam, Oida! 15 Jahre Poetry Slam in Österreich“ (mit Mieze Medusa, Lektora 2017), „Jammern auf hohem Niveau. Ein Barhocker-Oratorium“ (Sonderzahl 2017), „Nebelrolle. Korrespondenzpoesie“ (mit Peter Clar, Edition Yara 2018).
Lederwasch
© Julia Muchwitsch
Klaus Lederwasch, geboren 1974 im Aichfeld, einem weiträumigen Alpental in der Steiermark. Poetry Slammer, Autor und Liedermacher. Veröffentlichungen in Zeitschriften (u. a. DUM – Das Ultimative Magazin, Radieschen) und Anthologien. Österreichischer Poetry Slam Meister 2012. 2017 mit „Kevin“ Ö-Slam-Team-Champ (mit Agnes Maier). Gründungsmitglied und Teil der 1. Grazer Lesebühne „Gewalt ist keine Lesung“. Eine Hälfte des Kunstprojektes „Liebesgedichteküche“. Lebt und arbeitet in Thal bei Graz.
Mitgutsch
© Bogenberger/autorenfotos.com
Anna Mitgutsch geboren 1948 in Linz. Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Salzburg. Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten, Innsbruck, Großbritannien (Univ. Hull, East Anglia) Seoul, New York, Boston, Amherst College, Oberlin College. Lebte viele Jahre als freischaffende Schriftstellerin abwechselnd in Linz und Boston. Zahlreiche literaturwissenschaftliche Publikationen zur anglophonen und deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, Lyrikübersetzungen, u. a. Philip Larkin. Zwei Essaybände und zehn Romane, zuletzt u. a. „Zwei Leben und ein Tag“ (2007), „Wenn du wiederkommst“ (2010) und „Die Annäherung“ (2016, alle Luchterhand).
Molden
© Daniela Matejschek
Ernst Molden wird 1967 in eine Wiener Literaten- und Publizistenfamilie hineingeboren. Ein Studium der Germanistik bricht er ab, arbeitet stattdessen ab 1987 als Polizeireporter, später als Kolumnist für Wiener Tageszeitungen. Er produziert Musik für das Burgtheater, die Wiener Festwochen und brachte zwei eigene Musiktheaterstücke am Wiener Rabenhof Theater heraus, zuletzt „Mayerling“ und „Hafen Wien“, das zweimal für den Nestroy nominiert wurde. Die deutsche Liederbestenliste wählte seinen Hit „Ho Rugg“ zum Song des Jahres. Mit Hannes Wirth, Walther Soyka und Willi Resetarits hat er das Album „Yeah“ veröffentlicht.
Popp
© Niki Gail
Wolfgang Popp, geboren 1970 in Wien, Studium der Sinologie/Geschichte in Österreich und China, Schriftsteller, u. a. „Ich müsste lügen“ (Folio 2013), „Die Verschwundenen“ (Edition Atelier 2015), „Wüste Welt“ (Edition Atelier 2016). Moderator und seit 2005 Kulturredakteur bei ORF Ö1.
Prosser
© Dirk Skiba
Robert Prosser, geboren 1983 in Alpbach/Tirol, lebt dort und in Wien. Studium der Komparatistik und Kultur- und Sozialanthropologie, Aufenthalte in Asien, in der arabischen Welt und in England. Er tritt mit Performances auf, ist Mitbegründer von „Babelsprech“ zur internationalen Förderung junger Poesie und veröffentlichte u. a. den Roman „Geister und Tattoos“ (Klever 2013). Sein Roman „Phantome“ (Ullstein fünf 2017) wurde für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert. Ausgezeichnet u. a. mit dem Grenzgänger-Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung 2014, dem Aufenthaltsstipendium am Literarischen Colloquium Berlin (LCB) 2014 und dem Reinhard-Priessnitz-Preis 2014.
Reitzer
© Peter Rigaud
Angelika Reitzer, geboren 1971 in Graz, studierte Germanistik und Geschichte in Salzburg und Berlin, seit 2001 lebt sie als Autorin von Romanen, Erzählungen und Dramen in Wien. Nach den Romanen „Taghelle Gegend“ (Haymon Verlag 2007), „unter uns“ (Residenz Verlag 2010) und „Wir Erben“ (Jung und Jung Verlag 2014) erschien im 2018 „Obwohl es kalt ist draußen“ (Jung und Jung Verlag). Zahlreiche Stipendien und Preise, zuletzt Outstanding Artist Award für Literatur 2016.
Weidenholzer
© Otto Reiter
Anna Weidenholzer, geboren 1984 in Linz, lebt in Wien. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft in Wien und Wroclaw, Polen. 2010 erschien der Erzählband „Der Platz des Hundes“ (Mitter Verlag). Die Autorin wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Alfred Gesswein-Preis 2009 und dem Outstanding Artist Award 2017. 2013 stand sie mit ihrem ersten Roman „Der Winter tut den Fischen gut“ (Residenz Verlag) auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse, 2016 mit dem Roman „Weshalb die Herren Seesterne tragen“ (Verlag Matthes und Seitz) auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis.
Cosic
© Folio Verlag
Bora Ćosić, geboren 1932 in Zagreb, aufgewachsen in Belgrad. In den 1950er und 1960er Jahren war er Mitarbeiter und Redakteur verschiedener literarischer Zeitschriften. Später arbeitete er in der dramaturgischen Abteilung der Belgrader Produktionsfirma Avala Film. 1992 verließ er Serbien aus Protest gegen das Milošević-Regime und ging nach Rovinj und später nach Berlin. Im Jahr 2002 wurde er mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet. 2008 erhielt er zusammen mit seiner Übersetzerin Katharina Wolf-Grießhaber den Albatros Literaturpreis der Günter-Grass-Stiftung Bremen. Der Internationale Stefan-Heym-Preis der Stadt Chemnitz wurde ihm 2011 verliehen. Zuletzt erschien sein Roman „Konsul in Belgrad“ (Folio 2016).